Die Tüdelband

Sonntag · 14:00 Uhr · Sparkassen-Bühne (Marktplatz)

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©  Jens Wittenburg

PLATTDEUTSCHER INDIE-POP AUS HAMBURG
Seit 2009 steht Die Tüdelband aus Hamburg für handgemachte Musik und niederdeutsche Texte abseits von Shantychor und Plattdeutschem Strand. Das Duo hat mit dem Kiezhörspiel & Soundtrack AHAB im  März 2020 sein achtes Album im DIY-Stil veröffentlicht. Die Tüdelband tritt mit kompaktem Bandsound an den unterschiedlichsten Orten auf und schreibt unbeirrt und wie selbstverständlich op Platt ein neues Kapitel im großen Buch der Hamburger Schule. Mire Buthmann ist dabei für das Songwriting verantwortlich, singt und spielt Gitarre. Malte Müller spielt Schlagzeug mit elektronischen Elementen, singt Backings und bedient mit dem linken Fuß das SynthBass-Pedal. 

 

SPRACHE, HEIMAT UND INTEGRATION
Ein Anliegen der Tüdelband ist es, zu zeigen, dass man Plattdeutsch lernen kann wie jede andere  Sprache auch. Die Band weist in Interviews immer wieder darauf hin, dass Plattdeutsch eine  Brückensprache zu den Nachbarländern und zum Englischen sein kann, deren Wert im Hinblick auf den europäischen Zusammenhalt und Möglichkeiten im Kontext von Migration und Integration noch massiv  unterschätzt wird. Die Tüdelband will die Frage nach Heimat und Tradition nicht allein den  konservativen Stimmen überlassen. Deshalb versucht das Duo, Traditionelles zeitgemäß in neue Kontexte einzuordnen.


Mit ihrer Musik bereicherte Die Tüdelband in den vergangenen Jahren bereits Veranstaltungen der
Landesvertretungen von Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen in Berlin, Sprachkongresse
der Universitäten Hamburg, Greifswald und Kiel, Workshops und Projektwochen in Schulen und
Kindertagesstätten und im Sommer 2020 zudem zahlreiche Gartenkonzerte vor Seniorenwohnanlagen.


BANDGESCHICHTE, SELBSTVERSTÄNDNIS, MEILENSTEINE
Seit Bandgründung 2009 hat Die Tüdelband über 500 Konzerte gespielt und einen engmaschigen  Tourplan gestrickt: vom kleinen Dorfkrug bis zu den großen Festival-Bühnen. Die Auftrittsorte reichten  beispielsweise vom PlattArt-Festival im Oldenburger Staatstheater über Open Air-Konzerte bei  Landesgartenschauen, Auftritte im Rahmen der Grünen Woche in Berlin, die NDR-Bühne beim  Hamburger Hafengeburtstag bis zu Gastspielen auf den norddeutschen Inseln und Halligen. Dass ihr  Platt-Pop nicht nur die norddeutsche Tiefebene begeistert, stellte Die Tüdelband bereits u.a. bei  Konzerten in den Niederlanden und in Bayern unter Beweis. 2020 vertritt das Duo die Plattdeutsche  Sprache in Dänemark beim Liet International Festival, dem Eurovision Song Contest für Klein- und Minderheitensprachen.


Mit ihrem Kiez-Hörspiel AHAB schließt Die Tüdelband nun die kulturelle Lücke zwischen  plattdeutscher Musik und modernem Theater und versucht zugleich, sich auf diese Weise ein noch breiteres Publikum zu erspielen und neue Fans hinzuzugewinnen.

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